Ein erschütternder Vorfall sorgt derzeit in der Gemeinde Wasungen für tiefe Trauer, Fassungslosigkeit – aber auch großen Ärger. Am vergangenen Donnerstag wurden zwei junge Hunde Opfer eines offenbar gezielt ausgelegten Giftköders.
Nach Angaben der betroffenen Hundehalter wurden die Köder auf ihrem Grundstück in einer Hecke versteckt. Besonders perfide: Die präparierten Fleischstücke waren mit Blaukorn versetzt – einem Giftstoff, der für Tiere in kürzester Zeit tödlich wirken kann.
Ein Gegenmittel existiert in vielen Fällen nicht. Trotz aller Bemühungen kam für die beiden jungen Hunde jede Hilfe zu spät.
Besonders alarmierend ist, dass die Köder offenbar so platziert wurden, dass sie auch von außerhalb des Grundstücks von Tieren hätten aufgenommen werden können. Somit besteht nicht nur für einzelne Haustiere Gefahr, sondern für zahlreiche Hunde in der Umgebung.
Nach bisherigen Informationen ist davon auszugehen, dass die betroffenen Tiere willkürlich ausgewählt wurden. Nachbarn berichten, dass es keinerlei Streitigkeiten oder Konflikte in der Umgebung gegeben habe. Umso größer sind Entsetzen und Unverständnis über diese grausame Tat.
Die Hundehalter möchten den tragischen Vorfall nun öffentlich machen – auch, um andere Tierbesitzer zu warnen und zu sensibilisieren. Ziel ist es, weitere Vergiftungen zu verhindern und möglichen Tätern keine weiteren „Erfolge“ zu ermöglichen.
Tierfreunde und Hundehalter sollten derzeit besonders wachsam sein. Experten raten dazu:
Hunde beim Spaziergang genau zu beobachten
Allesfresser möglichst mit Maulkorb zu sichern
Grundstücke regelmäßig nach verdächtigen Gegenständen oder Futterresten abzusuchen
Auffällige Funde sofort zu melden und nicht mit bloßen Händen zu berühren
Bei Verdacht auf Vergiftung umgehend einen Tierarzt oder eine Tierklinik aufzusuchen
Wer verdächtige Beobachtungen gemacht hat, sollte sich dringend an die Polizei wenden. Jede Information kann helfen, weitere Tierleid zu verhindern.



